Was machen Ängste mit uns und was sollten wir mit ihnen machen? Teil I

 

Ängste finden wir überall auf der Welt - bei uns selbst, bei anderen Menschen. Angst vor den unterschiedlichsten Dingen in der Welt. Sie stellt sich uns meist in den Weg und will uns scheinbar in die Irre führen. Doch ist das wirklich so? Müssen wir einer Angst folgen oder auf sie hören? Kann uns Angst nicht auch ein Wegbereiter sein? Was mache ich bestenfalls mit Ängsten, insbesondere mit der Angst, meine Dualseele zu verlieren?

Ängste wollen uns durchaus einen positiven Aspekt vermitteln, sie wollen uns auf andere Lösungen hinweisen. Doch oft reagieren wir auf Ängste und durch frühere Erfahrungen, Verhaltensmuster und das schlechte Gefühl, das sie begleitet, genau gegenteilig auf sie: Wir wollen sie und die Situation, auf die sie deuten, nicht sehen. Wir ducken und verstecken uns oder wir laufen gleich ganz weg (wie man an unseren Gefühlsklärern sieht - denn auch der Gefühlsklärer kämpft mit Angst, wie der Loslasser auch).

Davon wird sich eine Angst jedoch nicht auflösen. Sie wird uns weiterhin auf die Füße treten und zeigen, welcher Situation wir uns eigentlich stellen und anders reagieren sollen. Denn: Wegschauen können wir ja schon. Und nun gilt es, etwas Neues zu lernen.

Was wäre nun also, wenn dir deine Angst "nur" ein Horrorszenario vorspielt? Wenn gar keine Gefahr dahinter auf dich wartet?  Nehmen wir doch einmal die Angst, die Dualseele zu verlieren und kucken hinter ihre Fassade: Ist er wirklich unwiderbringlich weg, wenn er sich mal eine Weile nicht meldet oder wenn du ihm aufzeigst, dass du etwas nicht möchtest? Oder meldet er sich immer wieder mal, wenn auch vielleicht unregelmäßig und/oder mit oberfächlichen Gründen?

Bist du vor dem Moment, in dem er Angst in dir ausgelöst hat, beispielsweise mit vielen Erwartungen und Wünschen aus dem Gefühl auf ihn zugegangen? Und er hat in dieser Sekunde selbst mit Angst reagiert? Denn denk dran: Was wir uns so sehnlichst wünschen, also diese Liebe zu leben, Geborgenheit, Nähe - davor hat der Gefühlsklärer anfangs viel Angst. Er reagiert also ebenfalls aus Angst heraus und ihr gebt auf diese Art sozusagen jeder mit seiner Angst der anderen die Klinke in die Hand. Ihr dreht euch gewissermaßen im Kreis.

Als er sich jedoch mal wieder bei dir gemeldet hat und auf dich zuging -  warst du in diesem Moment mit deiner Angst beschäftigt? Oder mit etwas ganz anderem und hast vielleicht gar nicht an ihn gedacht? Schwupps, war in diesem Moment der übliche Kreislauf unterbrochen.

Und genau darauf möchte eine jede Angst hinaus:  Was passiert, wenn du nicht nach der Angst handelst, sondern dich einmal der Situation und Angst stellst? Findest du dort wirklich eine Gefahr oder wird vielmehr alles besser und kann sich zum Guten wenden? Probiers doch mal aus!

Denn folgen wir einer Angst ständig, sind wir schnell eingeschränkt - schließlich trauen wir uns dies und jenes nicht mehr. Konkret zB: Wir trauen uns nicht, unserem Dual etwas abzuschlagen, aus Angst, er könnte sich vom Acker machen und sich nicht mehr melden. Aber Hand aufs Herz: Wäre es das Wert, ein Leben lang eine Beziehung mit diesem Menschen, in dieser Einschränkung zu führen? Wäre es hilfreich, deiner Angst immer wieder nachzugeben? Oder wäre es schöner, ihm auf Augenhöhe zu begegnen und herauszufinden, dass er ja gar nicht die Biege macht, sondern ebenfalls daran wächst, wenn er mal ein Nein von dir bekommt und so die Beziehung besser wird?

Wie du Ängste mit Hilfe deines Kopfes warnehmen, austricksen und so überwinden kannst, erzähle ich dir in den nächsten Tagen im zweiten Teil dieses Posts.

Ich wünsche dir noch einen tollen Tag, lass es dir gut gehen!

Deine Carolina 💖


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