Stille bedeutet nicht Stillstand

Wann hast du zuletzt daran gezweifelt, dass sich in deinem Wachstumsprozess was bewegt? 

Denn du siehst nichts, du spürst nichts. Es ist ungewöhnlich ruhig in dir. Keine Dramen mit der Dualseele im Außen, keine Dramen in dir. 

Du hast das Gefühl, du trittst auf der Stelle. Denn es lösen sich scheinbar auch grade keine großen Knoten. Keine Bomben gehen hoch. Es gehen keine Kronleuchter an, es stellen sich keine riesigen Erkenntnisse ein,  Und nun glaubst du, du steckst fest?

Jaha, also... ! Nein.

Dein inneres Wachstum ist kein Wettkampf. Es ist kein Sprint, kein Rennen, keine Olympiade. Du wirst zwischen verschiedenen Lernphasen - also Arbeitsphasen - immer wieder in Ruhephasen geraten. 

Und du wirst mit der Zeit immer weniger die großen Baustellen und Bomben aus deinem Unterbewusstsein ausbuddeln. Denn du hast sie bis dahin ja schon verarbeitet. 

Es wird ruhiger in dir: Dein Gefühlshaushalt ebbt ab, wie ein friedliches, großes, ruhiges  Meer.

Aber ist deswegen Stillstand?

 

Wenn du einen Spaziergang machst und du wechselst vom einem schnellen Schritt in langsamere Geschwindigkeit, bis hin zum Schlendern und schließlich bleibst du stehen. Ist das Stillstand auf ganzer Ebene? 

Nope! Im Meer tobt das Leben, schwimmen die Fische 🐠, tanzen die Korallen. "Unter dem Meer" wird die Bewegung immer bleiben. Du siehst es nur nicht. Denn du schaust auf die Meeresoberfläche. 

Wenn du ruhig stehen bleibst, amtest du doch dennoch weiter. Dein Herz schlägt, dein Körper arbeitet. Du nimmst in der Ruhe bestenfalls deine Umgebung mehr wahr, hörst mehr Vöglein zwitschern, siehst die Sonne bewusster durch die Äste des Baums. Aber es bleibt deswegen nicht alles stehen. 

 

So verhält es sich auch mit dir und deiner Entwicklung, eurem Dualseelenweg: Nur weil du es nicht siehst oder spürst, ist kein Stillstand. Dein Unterbewusstsein arbeitet unentwegt weiter. Deine Seele will heilen. Und dabei gibt es viele Anteile und Erlebnisse, die dein Unterbewusstsein im stillen Kämmerlein aufarbeiten kann. Vielleicht träumst du das mal, vielleicht bekommst du es aber auch gar nicht mit. Denn es dringt nicht bis zur Oberfläche, in dein Bewusstsein vor.


Du brauchst also wirklich keine Sorgen zu haben, dass du und deine Entwicklung in Stillstand geraten und nichts mehr geht, wenn du gerade keine Veränderung spürst. Das ist nicht so. Die Veränderung passiert derweil im Unterbewusstsein.

 

Ich geh noch eins weiter: Die Meeresoberfläche mag sich kaum bewegen, doch darunter das Meer wird immer in Bewegung bleiben. Würde es das nicht mehr tun, das wäre Stillstand und das wäre der Tod für alles Leben im und am Wasser! Weder Futter(tiere) noch Sauerstoff würden transportiert werden.

Wenn du aufhören würdest, zu atmen, das wäre Stillstand. Rien ne va plus.

Stillstand wäre der Tod. Im Meer, wie in unserem Körper. Und du wirst so still nie stehen in deinem Prozess!


Cogito ergo sum. Ich denke, also bin ich.

In Bewegung. Auch, wenn du es gerade nicht erkennst. Solange du denkst du denkst, dann denkst du nicht nur du denkst, sondern du denkst... und du bist! 😉


Denn wir sind viel mehr, als Wellen auf der Meeresoberfläche, die hastigen Schritte unserer Füße durch den Alltag und die wirren Gedanken und Ängste, mit denen wir Druck und Fortschritt erzeugen Es wird uns immer etwas weiter in Bewegung halten und in unserem Wachstum voran bringen: Unsere Seele. Unser Leben. Denn dafür sind wir hier.

 

Und glaub mir... die nächste Welle aka Arbeitsphase findet dich bestimmt. No worries. Anstatt dir also Sorgen zu machen, dass du feststeckst, hab ich eine andere Idee für dich: Ruh dich aus, freu dich über bisherige Fortschritte und tank Kraft für die nächsten Etappen. 🌞

Das Meer und dein Körper sind nur zwei von vielen Beispielen. Ich bin mir sicher, da fallen dir auch noch ein paar ein. Tob dich aus, teil sie mit uns! 

 

Ich werd jetzt mal Arielle kucken gehen - und wünsch dir einen wundervollen Tag!

Von "unter dem Meer" alles Liebe!

Deine Caro 💕


  

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Kommentare: 2
  • #2

    Alina (Mittwoch, 01 März 2023 22:07)

    Zu einem Teil ist doch auch einfach der Weg das Ziel oder nicht? Dann spielt die Zeit nicht so eine Rolle… und wichtig, ich geniesse mein Leben dabei und bin mit meinem Weg zufrieden, wenn ich zurückblicke! Dank diesem Prozess habe ich so vieles erlebt, gelernt und gesehen… ich möchte keinen Teil davon missen! Ich sehe diese bald 15 Jahre in keinster Weise als „Zeitverschwendung“. Und nein, ich habe nicht all diese Jahre gelitten…

  • #1

    Bella (Dienstag, 21 Februar 2023 22:05)

    Genau das - habe ich gerade gebraucht ♥️