Warum lernt mein Dual so langsam?

Vielleicht kennst du das: Du machst eifrig deine Lernaufgaben, affirmierst viel deine neuen Verhaltensmuster, bist fleissig und unermüdlich, deinen karmischen Weg voranzugehen. Wirfst dann einen Blick auf deinen Dual und stellst schmerzlich fest: "Der macht ja gar nix. Der dreht ja immer noch seine alten Runden. Er ändert nichts. Sieht aus, als ob es ihm so gut geht wie nie." Oder nach einer weiteren kleinen Weile stellt sich bei dir "Jetzt ist der immer noch nicht weiter" oder "Er entwickelt sich sooo langsam" ein. Doch dass dir das so vorkommt, ist völlig normal!

Denn im Außen wirst du bei deinem Gefühlsklärer leider - erfahrungsgemäß - meist in den ersten zwei Dritteln des Prozesses keine größeren Fortschritte erkennen können. Er arbeitet im Inneren und hält im Äußeren seine lange einstudierte Maske hoch. Er will nicht, dass ihm irgendwer ankennt, wie es in ihm aussieht. Denn genau das hält er für seine Achilles' Verse: Gefühle zeigen heißt für ihn, verwundbar sein und verwundet werden. Davor hat er Angst und will das mit aller Macht verbergen, solange es geht.

Erst wenn ihm langsam die Energie dafür ausgeht - weil sie ja an anderen "Baustellen" des Lebens auch gefordert wird - merkt man ihm den durchaus kräftezehrenden Prozess auch im Außen langsam aber sicher an. Er wirkt k.o., erschöpft, verändert sein Verhalten, wird vielleicht auch mürrischer.

Doch auf diese Zeichen im Außen solltest du nicht Warten. Denn, denk dran: Warten ist immer Stillstand. (Das Universum wird allerdings schon dafür sorgen, dass du es mitbekommst, wenn es für dich in irgend einer Weise wichtig ist 😉)

Klar also, dass bei dir ein "Er kommt so schnell vorwärts wie eine Schnecke"-Eindruck geweckt ist, wenn du nicht sehen kannst, wie weit er schon ist (oder sie). Tatsächlich arbeitet aber auch dein Gefühlsklärer so schnell es geht. Wenn er es aucht nicht so aktiv und bewusst tut, wie du, bekommt er doch vom Leben und seinem Karma-Team seine Aufgaben und Lektionen in der Geschwindigkeit gestellt, wie er sie bewältigen und lernen kann.

Durch das karmische, wechselseitige Prinzip, dass sich in Dualseelenverbindungen immer und immer und immer zeigt (ja, die Erfahrung zeigt es uns, dass es da ist) und das euch verbindet, bringt dein Fortschritt auch seinen voran: Kletterst du die Treppe deiner Lernaufgaben weiter - aktiv - nach oben, zurück zur bright side of life 🎶, folgt er dir - wenn auch passiv - auf diesem Weg, durch seine Lernaufgaben. In der Geschwindigkeit, wie du sie sozusagen vorgibst. Denn nur durch dich und eure emotionale Herz-zu-Herz-Verbindung kann er sich überhaupt entwickeln. Du bist auch hier sein Vorbild. Du ziehst eure karmische Kutsche - in Sachen Richtung und Geschwindigkeit.

Sicher wünscht du dir außerdem, dass auch seine neuen Verhaltensmuster, sein Handeln nach dem Herzen letztlich auch gut sitzen und dauerhaft sind, richtig? Und er sie nicht nach einer kurzen Zeit wieder über Board wirft und sich (erneut) zurückzieht, weil zB seine Angst vor den Gefühlen wieder die Oberhand gewinnen würde. In Anbetracht dessen, räume ihm die Zeit ein, die notwendig ist, damit er alles das lernen und umsetzen kann, das er dafür braucht. Dass er und seine Seele alles in Ruhe wurzeln und wachsen lassen können. (Was auch übrigens dir und deine Seele zusteht, gönne es euch!)

Die Entwicklung braucht als letztlich so lange, wie sie braucht. Wie Ricarda und Conny so schön sagen: Wenn man am Gras zieht, wächst es auch nicht schneller. Es reißt höchstens ab.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit - lass dir gut gehen und euch die Zeit & Geduld, die es benötigt!

Viele liebe Grüße
Deine Carolina 💖

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Kommentare: 1
  • #1

    Sabine (Sonntag, 06 Januar 2019 11:06)

    Ich glaube langsam aber sicher, er lernt gar nicht langsam. Also zumindest nicht langsamer als ich selbst.

    Ich hab lange nachgedacht, nachdem wir die letzten beiden Tage wieder kurz aber intensiven Kontakt hatten, und über unsere Situation und über das, was jeder erwartet und haben möchte, gesprochen haben.

    Er sagte folgendes: "Ich liebe dich. Ich liebe dich wie ich noch niemals eine Frau geliebt und auch begehrt habe. Du bist perfekt für mich, ich weiß das. Aber ich kann dir nicht geben was du brauchst. Ich kann dir und dem was du bist und was du in dir trägst nicht gerecht werden. Ich bin nicht bereit dafür. Du wärest niemals glücklich an meiner Seite. Du würdest alles geben und daran zerbrechen, denn es würde nicht klappen. Und das möchte ich für dich nicht, verstehst du das denn nicht?"

    Und ich glaube - so weh es auch in mir gerade tut - dass ich endlich verstanden hab: Er liebt mich um kein bisschen weniger als ich ihn. Ich hab nur gelernt, dass Liebe und sich Öffnen gut tut und er umgekehrt, dass das gar nicht der Fall ist.

    Und er spürt instinktiv, dass er den emotionalen Erwartungen die ich an ihn und an ein "uns" hab, derzeit niemals gerecht werden könnte, dass er diese offene und überschäumende Liebe, dich ich bereit bin ihm zu geben, in dem Zustand in dem er selbst ist, nicht verkraften und schon gar nicht in der gleichen Art und Weise erwidern kann. Das schafft er im Moment eben einfach nicht, über diesen inneren Schatten kann und traut er sich nicht springen, denn er wurde von Kindesbeinen an enttäuscht und abgewiesen damit. Er hat ausschließlich schlechte Erfahrungen damit gemacht. Also hält er sichs so gut es geht vom Leib.

    Und ich glaube, dass er also zur Zeit auch wirklich recht hat, wenn er sagt, dass er für mich nicht bereit ist und ich an seiner Seite auf Dauer nicht glücklich wäre. Denn ich zerbreche ja schon ohne wirklich gemeinsames Leben daran, dass dieses Fass Mensch neben mir meine Liebe und Hingabe offenbar nur nimmt und nimmt und nimmt und niemals gibt.

    Aber ich überseh dabei, dass diese Liebe die ich in ihn hineinschütte, gar nicht zur Gänze ankommt, sondern ein Großteil davon an seiner inneren Mauer abprallt und ungenutzt im Boden davor versickert.

    Er sieht das sehr wohl. Er weiß das und mit der Zurückweisung zeigt er mir, dass er Zeit braucht bzw auch nicht weiß, ob er es überhaupt schaffen wird, diese Schutzmauer so abzubauen, dass er meine Liebe und Hingabe überhaupt annehmen kann. Und er weiß auch nicht, ob er diese Erfahrung nach all den bitteren Enttäuschungen bisher überhaupt machen möchte.

    Was ich dabei lernen muss?
    Ich denke ich muss lernen, mehr Geduld mit ihm zu haben. Ich muss lernen, ihn so sein zu lassen, wie er nunmal ist, geduldig und gelassen da sein ohne viel zu erwarten und ihn nicht mit etwas überschütten, das er nicht aufnehmen kann.

    Es ist vielleicht ein bisschen so: Einem Baby schenke ich auch kein Mathematikbuch und fordere es zum Rechnen auf und bin beleidigt, wenn es das nicht sofort fehlerfrei schafft. Manche Dinge brauchen eben Zeit.